Landschaftspflege

Agrarförderung - Förderperiode 2014 - 2020

Die Naturschtuzstation "Östliche Oberlausitz" pflegt seit 1991 die wertvollsten Biotope und Günflächen im Biosphörereservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft.
Im Rahmen der Agrarförderung konnten somit folgende Vorhaben unterstützt werden:

GL.2 Biotoppflegemahd mit Erschwernis
Mit der Umsetzung des Vorhabens "GL.2 Biotoppflegemahd mit Erschwernis" konnte ein Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung von gefährdeten, wertvollen Grünland-FFH-Lebensraum- und Biotoptypen sowie Habitaten spezifischer, schutzbedürftiger Arten auf den geförderten Flächen geleistet werden.

GL.4 Naturschutzgerechte Hütehaltung und Beweidung
Mit der Umsetzung des Vorhabens "GL.4 Naturschutzgerechte Hütehaltung und Beweidung" konnte ein Beitrag zur Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung von Weidelandgebieten mit hohem Naturschutzwert geleistet werden. Durch den Erhalt und die Entwicklung  artenreicher Magerrasenbiotope, Heiden und sonstiger Offenlandhabitate wurde zur Sicherung der Biologischen Vielfalt beigetragen und an der Wahrung der Kulturlandschaft mitgewirkt.

GL.5 spezielle artenschutzgerechte Grünlandnutzung
Mit der Umsetzung des Vorhabens "GL.5 spezielle artenschutzgerechte Grünlandnutzung" konnte durch eine an die individuellen Ansprüche der Arten angepasste Bewirtschaftungsweise ein Beitrag zum Erhalt von spezifischen, schutzbedürftigen Arten geleistet werden. Weiterhin wurde zur Sicherung der Biologischen Vielfalt beigetragen.

Außerdem erhalten wir Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen - benachteiligte Gebiete. Mit der Umsetzung des Vorhabens "Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete" konnte ein Beitrag zur dauerhaften Bewirtschaftung benachteiligter landwirtschaftlicher Flächen und somit zum Erhalt der sächsischen Kulturlandschaft geleistet werden. Somit konnte zur weiteren Stabilisierung der Landwirtschaftsbetriebe in den betroffenen Regionen beigetragen werden und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sowie im vor- und nachgelagerten Bereich gesichert werden.

 

Von seichten Ufern und reichem Leben

Die Oberlausitzer Teichlandschaft stellt eine einzigartige Kulturlandschaft dar, die nicht nur vom Menschen genutzt wird. Zahlreiche, zum Teil auch vom aussterben bedrohte, Pflanzen und Tiere sind hier heimisch.
Besonders an den flachen Teichufern findet man viele bekannte Röhrichtpflanzen, wie Schilfrohr und Binsen, Rohrkolben, Seggen, Gilbweiderich, Igelkolben und Fieberklee. Diese Röhrichtzone bildet den natürlichen Schutzmantel für das Teichufer, da der Wellenschlag abgeschwächt wird und somit die Teichdämme weniger belastet.

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Wertvolle Lebensräume erhalten

Im Biosphärenreservat werden hauptsächlich Offenlandbiotope wie Heide, Feucht- und Nasswiesen, Trockenrasen oder Dünen gepflegt. Sämtliche Maßnahmen haben zum Ziel, das schützenswerte Landschaftsbild der Oberlausitz mit der ursprünglichen Artenzusammensetzung zu erhalten.

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Pflegeflächen im Biosphärenreservat

Seit 1992 tritt die Naturschutzstation "Östliche Oberlausitz" für den aktiven Naturschutz in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ein. Als Ziel haben wir uns die Erhaltung und Förderung seltener Pflanzen und Tiere auf unseren Pflegeflächen gesetzt. 

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