Aktuelles

Bocklämmer zu verkaufen

Ab sofort können unsere kastrierten und geschorenen Bocklämmer (geboren 2018) gekauft werden. Interessenten melden sich bitte unter 0162-4534113 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Blaue Frösche und rote Unken

Am 14.4.2018 trafen sich 22 Teilnehmer am Amphibienschutzzaun, um Herr Wilfried Spank von der Naturschutzstation östliche Oberlausitz bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei wurde der ca. 1.100 m lange Amphibienschutzzaun bei Kaschel abgelaufen. Da es in der Nacht sehr mild war und viel geregnet hatte, waren auch viele Amphibien in den Auffangeimern zu finden.

Nach einer kurzen Einweisung zu den verschiedenen Arten und der Geschlechterbestimmung wurden Gruppen gebildet und fleißig bestimmt und erfasst.

Das Tagesergebnis sieht wie folgt aus:

Rotbauchunke 78
Knoblauchkröte 1.395
Erdkröte 43
Moorfrosch 256
Grasfrosch 3
Teichfrosch 11
Laubfrosch 1
Kammmolch 3
Teichmolch 5
Tageserfassung: 1.795

Wir bedanken uns bei den vielen fleißigen Helfern und auch bei den Schriftführern. So ordentliche Erfassungslisten haben wir selten.

Eine Veranstaltung im Auftrag der Biosphärenreservatsverwaltung.

 

Storchennestsanierung 2018

Auf Grund eines neuen Fördermittelaufrufes ist es uns möglich, wieder einen neuen Fördermittelantrag für die Sanierung von Storchennestern in der Oberlausitz zu stellen. Mit einer praktischen Durchführung ist aber vor Ankunft der Störche in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Sollte "Ihr" Storchennest also sanierungsbedürftig sein, bitten wir Sie um das Ausfüllen dieser Zustimmungserklärung und das Zusenden an unsere Naturschutzstation - bitte unterschrieben und mit Angabe der Gemarkung und des Flurstückes bzw. einer genauen Anschrift. Vielen lieben Dank!

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Besuch des Schafstalls

Momentan sind fast alle Lämmer der Moorschnucken geboren. Bei Interesse kann man sich zu einem Besuch im Schafstall anmelden. Über das geförderte Projekt "Der Wolf und die 7 Burenziegen" ist es für Kindertagesstätten und Schulklassen möglich, die Busfahrt zum Stall finanziert zu bekommen.

 

Auf die Plätze, fertig, los!

Für viele Amphibien und Reptilien beginnt bald eine gefährliche Zeit. Nach der Winterruhe begeben sich die „Kleinen“ auf den Weg zu ihren Fortpflanzungs- und Laichgebieten.

 

Die Gefahren, die auf dem Weg lauern sind nicht immer nur tierischer Natur. Unsere Straßen zerschneiden die Lebensräume sowie die Wanderwege der Amphibien und Reptilien. Was viele nicht wissen, der Unterdruck bei 50 km/h reicht aus, dass die meisten Fröschen und Kröten das „Überfahren- zwischen den Rädern“ nicht überleben. Unsere Landschaftspfleger haben in den letzten 5 Jahren mehreren 100 T Individuen geholfen, die Straße sicher zu überqueren. Die bedeutet aber auch viel Arbeit. Die über 22 km Zäune mussten vor Ende der Nachtfröste, rechtzeitig an den Straßenrändern angebracht werden. Der Material- und personelle Aufwand (Aufbau und Kontrolle jeden Tag) an den 20 Standorten ist enorm.