Auf die Plätze, fertig, los!

Für viele Amphibien und Reptilien beginnt bald eine gefährliche Zeit. Nach der Winterruhe begeben sich die „Kleinen“ auf den Weg zu ihren Fortpflanzungs- und Laichgebieten.

 

Die Gefahren, die auf dem Weg lauern sind nicht immer nur tierischer Natur. Unsere Straßen zerschneiden die Lebensräume sowie die Wanderwege der Amphibien und Reptilien. Was viele nicht wissen, der Unterdruck bei 50 km/h reicht aus, dass die meisten Fröschen und Kröten das „Überfahren- zwischen den Rädern“ nicht überleben. Unsere Landschaftspfleger haben in den letzten 5 Jahren circa 228.000 Individuen geholfen, die Straße sicher zu überqueren. Die bedeutet aber auch viel Arbeit. Die über 12 km Zäune müssen vor Ende der Nachtfröste, rechtzeitig an den Straßenrändern angebracht werden. Der Material- und (z.B. über 800 Auffangeimer) und personelle Aufwand (Aufbau und Kontrolle jeden Tag) ist enorm.